Behandlung nach Katharina Schroth

Das Therapiekonzept wurde von Katharina Schroth, welche selbst an einer Skoliose erkrankte bereits 1920 entwickelt. Sie benannte es als Aufrichten der inneren und äußeren Haltung. Seitdem wurde das Konzept aber kontinuierlich weiterentwickelt.

Eckpfeiler der Schroth-Therapie

Oberstes  Ziel ist in jedem Alter die Progredienzvermeidung sowie Schmerzlinderung, Vermeidung von funktionellen Einschränkungen und Folgebeschwerden des Bewegungs- und Organsystems. Gleichzeitig kommt es oftmals zu einer Aufwertung des Selbstbildes.

Atmen und Anspannen

Mittels Atmung und gezieltem Anspannen ("raffen") wird die maximale Korrektur der Wirbelsäule erarbeitet.

Selbständige Übungen

Zusätzlich wird der/die Patient/in dazu angeleitet diese Übungen selbstständig durchzuführen.

Einsatz im Alltag

In weiterer Folge sollen die Korrekturen automatisiert im Alltag und anderen sportlichen Aktivitäten eingesetzt werden.

Auch vor oder nach einer Operation kann die Therapie als Vorbereitung und zum späteren Erhalt des Operationserfolges beitragen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Schroth-Therapie ist auch Hilfe zur Selbsthilfe. In den ersten Einheiten steht Schmerzlinderung und das Erlernen der individuell abgestimmten Übungen im Vordergrund. Später können die Therapieabstände je nach den Bedürfnissen der/s Patient/in vergrößert werden.

Preise und Verrechnung

Die Schroth-Therapie gilt als eine Form der Physiotherapie. Mit einer entsprechenden Verordnung für 45 Minuten Physiotherapie oder Heilgymnastik kann somit ein Teilbetrag der Therapie mit der Krankenkasse gegenverrechnet werden. Details finden Sie auf unserer Seite zu Kosten & Therapieablauf.

Wir beraten Sie gerne

Zusätzlich zur Therapie bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit physiotherapeutischer Diagnostik an. Das Beratungsgespräch ist auch ohne Verordnung möglich.